Kommunikation in der Denkmalpflege?
Wie wird über Schutzanliegen kommuniziert? Wie gelingt die Verständigung zwischen Fachstellen, Behörden, Eigentümerschaft, Politik und Öffentlichkeit? Und wo liegen die Grenzen gelingender Kommunikation, wenn unterschiedliche Interessen, Erwartungen und Sprachen aufeinandertreffen?
Heimatschutz und Denkmalpflege sind in besonderem Mass auf Kommunikation angewiesen. Schutzentscheide müssen begründet, Verfahren verständlich gemacht, Interessen eingeordnet und Konflikte ausgehalten werden. Gerade im Spannungsfeld von Baukultur, Verdichtung, Unterhalt und Eigentum zeigt sich, dass die Qualität der Kommunikation wesentlich mitentscheidet über Akzeptanz, Widerstand und letztlich auch über die Tragfähigkeit von Lösungen.
Die 12. Tagung zum Recht des Heimatschutzes und der Denkmalpflege widmet sich diesen Fragen aus interdisziplinärer Perspektive. Sie bringt Stimmen aus Rechtswissenschaft, Verwaltung, Praxis und Forschung zusammen und fragt danach, wie heute über Denkmalpflege gesprochen wird – und wie gesprochen werden sollte.
21.05.2026 Ort:
Winterthur Veranstalter/in
ZHAW