Wohnüberbauung Mülirain Kriens
Die Bebauung orientiert sich in der grossen jedoch sehr steilen Landschaftskammer am Rande. Sie folgt in einer Grossform den raumbildenden Wald- und Heckenstrukturen. Die Mitte der Parzelle wird freigehalten und bildet einen grossen Freiraum.
Die steile Hanglage erfordert ein auf die Topografie abgestimmtes Wegnetz, welche die Eingänge der Häuser serpentinenartig erschliesst und verbindet. Rampen und Treppen aus Ortsbeton bilden für den Hang eine strukturelle Unterstützung. Der Spielplatz ist mit Sitzelementen Freizeitnutzung ausgestattet. Vor allen Hauseingängen befinden sich kleinere Aufenthaltsbereiche. Der grosse zentrale Grünraum mit den hochstämmigen Obstbäumen und Blumenwiese verbindet sich mit der umgebenden Landschaft. Die Garageneinfahrt wird mit Bäumen begrünt, und die Randbepflanzung wieder geschlossen und gestärkt.
Das Spezielle an diesem Projekt ist die enge Zusammenarbeit mit den Architekten und den Ingenieuren, woraus grosse Synergien gewonnen werden konnten. Mit dem Baugrubenaushub im Fels wurde die endgültige Topografie des Freiraumes präzise erstellt, und mit Spritzbeton und Felsenanker nach genauer Planung mit Schalungen gesichert. Die daran befestigten Felsnetze dienen als Kletterhilfe für die Begrünung mit Schlingpflanzen. Daraus entstanden die hängenden Gärten vom Mülirain in Kriens.