Villa Grundhof Luzern
Der Landsitz gehört zu den bedeutendsten klassizistischen Wohnbauten im Kanton Luzern. Der Garten war ursprünglich Teil einer weitläufigen Parkanlage, weshalb eine möglichst grosse räumliche Verbindung zu den beiden weiteren Gartenteilen angestrebt wird. Weil keine Pläne und Elemente der alten Gartenanlage vorhanden waren, wurde eine Neuinterpretation gewählt. Gleichzeitig soll der Garten vor Einblicken aus der Fussgängerebene geschützt bleiben. Insgesamt wird eine Gartenanlage angestrebt, die sich sowohl von innen als auch von aussen in einem einheitlich grünen Erscheinungsbild präsentiert. Die Aussicht aus dem Garten zu den Wohnbauten und die Einsicht derselben wird durch eine parkartige Baumbepflanzung abgeschirmt. Durch ein metallenes seitliches Gartentor wird der Garten von Aussen direkt erschlossen. Vom Nutzer ist ein Pavillon als Wetterschutz für Aperos gewünscht. Dieser ist als freie Form mit filigraner Metallkonstruktion in den Park eingefügt. Bekieste Wege binden die Parkanlage zusammen. Eine zentrale Rasenfläche spannt den ursprünglichen Gartenraum nahe der Villa auf. Darin eingeschrieben wird eine ruhige reflektierende Wasserfläche. Geschwungene Staudenbeete binden den Gartenraum zusammen. Velos und Entsorgung werden an geeigneter Lage dezent eingefügt.