2026-21

Villa Grundhof Luzern

Der Landsitz gehört zu den bedeutendsten klassizistischen Wohnbauten im Kanton Luzern. Der Garten war ursprünglich Teil einer weitläufigen Parkanlage, weshalb eine möglichst grosse räumliche Verbindung zu den beiden weiteren Gartenteilen angestrebt wird. Weil keine Pläne und Elemente der alten Gartenanlage vorhanden waren, wurde eine Neuinterpretation gewählt. Gleichzeitig soll der Garten vor Einblicken aus der Fussgängerebene geschützt bleiben. Insgesamt wird eine Gartenanlage angestrebt, die sich sowohl von innen als auch von aussen in einem einheitlich grünen Erscheinungsbild präsentiert. Die Aussicht aus dem Garten zu den Wohnbauten und die Einsicht derselben wird durch eine parkartige Baumbepflanzung abgeschirmt. Durch ein metallenes seitliches Gartentor wird der Garten von Aussen direkt erschlossen. Vom Nutzer ist ein Pavillon als Wetterschutz für Aperos gewünscht. Dieser ist als freie Form mit filigraner Metallkonstruktion in den Park eingefügt. Bekieste Wege binden die Parkanlage zusammen. Eine zentrale Rasenfläche spannt den ursprünglichen Gartenraum nahe der Villa auf. Darin eingeschrieben wird eine ruhige reflektierende Wasserfläche. Geschwungene Staudenbeete binden den Gartenraum zusammen. Velos und Entsorgung werden an geeigneter Lage dezent eingefügt.

Einreichendes Landschaftsarchitekturbüro
Fahrni Landschaftsarchitekten GmbH, 6005 Luzern
Ansprechperson
Carmen Wirth
Adresse
Obergrundstrasse 9, 6003 Luzern
Beteiligte Mitarbeiter
Christoph Fahrni, Corina Rickenbach, Janina Berger
Weitere beteiligte Firmen
Helfenstein Metallbau AG, Horw, Markus Enz Gartenbau AG, Altdorf
Auftragsart
Direktauftrag
Auftraggeber
Stiftung für Schul- und Kirchenmusik Luzern
Jahr der Auftragserteilung
2022
Jahr der Fertigstellung
2024
Baukosten
CHF 325'000.-

Mit freundlicher Unterstützung von: