Koch-Park und Kohlenlagerhalle
Zwischen den Spuren vergangener Gewerbenutzung und der Vision einer inklusiven Stadt etabliert sich in Zürich ein neues Quartier. Das Koch-Areal, über Jahre besetztes ’Terrain Vague’, ist heute Teil einer städtebaulichen Transformation, die preisgünstigen Wohn- und Gewerberaum mit öffentlichem Freiraum neu verknüpft. Im Zentrum ein Quartierpark. der die Geschichte des Ortes nicht löscht, sondern lesbar macht. Aus dieser Haltung heraus entstand ein „wilder Stadtgarten“, als disziplinenübergreifender, kollaborativer Entwurf zwischen Landschaftsarchitektur, Architektur, Tragwerksplanung, Denkmalpflege und Ökologie.
Die denkmalgeschützte Kohlenlagerhalle bleibt räumlicher Anker und erhält in transformierter Form einen neuen Auftritt im Parkkontext. Die Halle und die zugehörigen Industriegleise sind leicht ausgedreht zu den umliegenden Strassen und Bauten. Diese geometrische Ambivalenz gibt dem Park seine innere Logik: Wege, Felder und Rinnen greifen die Projektionslinien der Gleise auf und formen Parkräume. Das sperrige Volumen der Halle, das rohe Materialrepertoire und die urbane Wildnis bilden einen kraftvollen, positiv aufgeladenen Gegenentwurf zur regulierten Stadt.
Drei Räume prägen das Gerüst des Parks: die grosse Kohlenlagerhalle, der wildnishafte «Jardin Sauvage» sowie die zentrale Kochwiese mit umlaufender
Esplanade.
Die 118 Meter lange Kohlenlagerhalle wird in einen wettergeschützten Parkraum transformiert und durch Glasziegelkreise belichtet. Getragen wird das Da