Gesamtsanierung und Erweiterung Schulanlage Vorstadt Solothurn
Die Schulanlage Vorstadt aus den 1950er Jahren – ein denkmalgeschützter Bau von hoher architektonischer Qualität – wird durch einen
Erweiterungsneubau ergänzt und in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege in ein neues, harmonisches Ensemble überführt. Der Aussenraum des 1950 erbaut¬en Schulhaus wurde von Cramer + Surbeck im Wohngartenstil gestal¬tet und ist ein im ICOMOS gelis-tetes Objekt. Dieser denkmalpflegerische Kontext bedurfte einem sorgfälti¬gen Umgang mit dem his¬torischen Bestand und ein¬er bewussten Weiterentwicklung auf die heuti¬gen Bedürfnisse. Dabei prägte der sorgfältige Umgang mit dem wertvollen Baumbestand bere¬its den Entwurf im Wettbewerb.
Der bestehende Pausenplatz wird räumlich gefasst und als zentraler Außenraum neu akzentuiert. Die Umgebungsgestaltung führt zurück auf die ursprüngliche Umgebung des Areals. Mit einer strukturreichen Bepflanzung, wurde ein kindergerechter und stufengerechter Aussenraum geschaffen, der durch eine dichte, räumliche (Erlebnis-) Vielfalt überzeugt. Die Anlage wurde auch um einen neuen Pausenplatz, einen Allwetterplatz sowie um vielfältige, naturbezogene Freiräume ergänzt. Zahlreiche Nischen, Wiesen und Wildsträucher sowie neue Baumpflanzungen ergänzen den historisch und ökologisch wertvollen Baumbestand. Zusammen mit dem kleinen Bachlauf bietet die Schulanlage differenzierte und strukturreiche Lebensräume wie Wildhecken und Blumenwiesen.