Gaswerkareal Schulhausprovisorium
Auf dem Gaswerkareal in Bern entstand 2025 für einen Zeithorizont von 6-8 Jahren ein Schulhausprovisorium. Das Schulhausprovisorium Gaswerkareal ist ein Vorzeigeprojekt für nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen. Die Verwendung von genormten und nach Gebrauch einfach zu separierenden Materialien wie zum Beispiel Stahlträger und Armierungsgitter, sind ein wichtiger Grundpfeiler des Nachhaltigkeitskonzepts. So kann ein Grossteil der eingesetzten Elemente nach dem Rückbau des Provisoriums weiter- oder wiederverwendet werden. Bei den Schulgebäuden handelt es sich um Modularbauten, auf dem Pausenplatz werden normierte Grossflächenplatten verlegt. Auch die Rampen- und Treppenanlagen wurden mittels der Platten konstruiert. Als Fundamente dienen wiederverwendbare Betonblöcke. Für die Spielbereiche werden bestehende Spielgeräte von den zu sanierenden Schulhäusern in den Freiraum integriert. Standortgerechte Pioniergehölze und sandige, steinige Spielbereiche erinnern an eine Auenlandschaft, wie sie auch entlang der Aare zu finden ist. Der Freiraum generiert Pausen- und Spielbereiche, bietet aber auch Insekten und Kleinstlebewesen Raum. Der 22 Meter hohe Treppenturm an der Monbijoubrücke verbindet die Brücke direkt mit dem Schulraum-Provisorium auf dem Gaswerkareal. Der Schulweg vom Schulhausprovisorium zum Treppenturm wird von Pflanzkübeln und Hängeleuchten begleitet.