2026-17

Freiraumkonzept Dreispitz

Der Dreispitz ist ein einzigartiger, dynamischer Baustein in der Stadt- sowie Agglomerationslandschaft Basels. Die Transformation des rund 50 Hektar grossen Gewerbe- und Dienstleistungsgebiets ist der flexiblen, lernenden Planung verpflichtet. Im Zentrum des interdisziplinär angelegten Workshopverfahrens stehen die prozesshafte Weiterentwicklung und Erhaltung der Freiräume, die Verbesserung der stadträumlichen, stadtklimatischen und ökologischen Qualitäten sowie die übergeordnete Einbettung in die umliegende Stadtlandschaft.

Als integraler Bestandteil des «Plan Guide» von Herzog & de Meuron erarbeiteten wir federführend ein Freiraumkonzept, das die zukünftige freiräumliche Entwicklung aufzeigt und absichert.

Es besteht aus fünf übergeordneten Typologien: dem Klima-Kitt, den charakteristischen Pärken, dem Muster aus Gleishöfen und Gassen, den rahmenden Rändern, die den Dreispitz als Einheit lesbar machen sowie den Dachflächen, denen mit zunehmender Nutzungsdichte eine steigende Bedeutung zukommt.

 Diese Typologien reagieren in ihrer Gesamtheit auf die sozialräumlichen, stadtklimatischen, ökologischen und städtebaulichen Erfordernisse der sich vollziehenden Transformation. Sie bilden das Grundgerüst der freiräumlichen Entwicklung und werden anhand von prozessualen und gestalterischen Prinzipien realisiert. Insgesamt wurden acht Quartiere identifiziert, in denen die übergeordneten freiräumlichen Typologien mit unterschiedlichen Anforderungen Anwendung finden.

Einreichendes Landschaftsarchitekturbüro
S2L Landschaftsarchitektur
Ansprechperson
Anna Paulina Graf
Adresse
Dreispitz, Basel-Münchenstein
Beteiligte Mitarbeiter
Daia Stutz, Jan Stadelmann, Simon Grimm, Martin Oravec
Weitere beteiligte Firmen
Denkstatt sàrl (Sozialraum), Rapp Trans (Verkehr), Transsolar (Stadtklima & Energie), Oekoskop (Ökologie, Biodiversität), Playze architects (Städtebau), Malheur & Fortuna (Wasser/Schwammstadt), Planpartner AG (Organisation/Begleitung)
Auftragsart
Freiraumkonzept, Leitung Planungsteam
Auftraggeber
Christoph Merian Stiftung, Basel
Jahr der Auftragserteilung
2023
Jahr der Fertigstellung
2025
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