2026-36

Ersatzneubau Siedlung Zwischenbächen, Zürich, 1. Etappe

Der Ersatzneubau der Siedlung Zwischenbächen entwickelt aus der städtebaulichen Setzung einen grosszügigen, parkartigen Aussenraum, der Wohnen, Begegnung und ökologische Vielfalt selbstverständlich miteinander verbindet. Grüne Raumkammern, Baumgruppen und markante Solitäre gliedern die offene Landschaft, schaffen Schatten, Orientierung und wechselnde Atmosphären.

Als verbindendes Rückgrat führt ein durchgängiges, barrierefreies «Begegnungsband» durch die Siedlung. Es erschliesst die Gebäude, folgt der Topografie und wird zum lebendigen Adressraum: Wege, Querungen, Treppen, Spielbereiche und gemeinschaftliche Aufenthaltsorte verweben die unterschiedlichen Niveaus und fördern beiläufige Begegnungen im Alltag. Am öffentlichen Querweg öffnet sich die Siedlung zum Quartier und schafft einen vielseitig nutzbaren Ort für Bewohnerinnen, Bewohner und Nachbarschaft.

Die sanft modellierte Topografie mit Wiesen- und Rasenflächen bildet die Grundlage für einen robusten Wohnpark mit hoher Aufenthaltsqualität. Einheimische Laub- und Nadelbäume, Strauchgruppen und artenreiche Wiesen stärken die räumliche Identität und leisten zugleich einen Beitrag zur Biodiversität. Wildbienen- und Kleintierhotels, Sandlinsen, Benjeshecken, Wurzelstöcke und Steinhaufen ergänzen den Freiraum als vielfältige Lebensräume und Rückzugsorte. Auch die extensiv begrünten Dächer werden als ökologische Flächen verstanden; Kleinstrukturen und autochthones Saatgut fördern den lokalen Artenschutz.

Einreichendes Landschaftsarchitekturbüro
manoa landschaft ag
Ansprechperson
Menga Pedrett
Adresse
Zwischenbächen, 8048 Zürich
Beteiligte Mitarbeiter
Marie-Noëlle Adolph, Anika Meincke, Frank Gartner, Laura Gibilras, Jana Schuster
Architektur (bei Umgebungsgestaltungen usw.)
Michael Meier und Marius Hug Architekten AG
Auftragsart
Projektwettbewerb mit Folgebeauftragung aller Phasen
Auftraggeber
bgnzwo Baugenossenschaft für neuzeitliches Wohnen
Jahr der Auftragserteilung
2017
Jahr der Fertigstellung
2024 (1. Etappe, 2. Etappe voraussichtlich Anfang 2027)
Baukosten
3‘000‘000 CHF (total)

Mit freundlicher Unterstützung von: