Zentralkonferenz BSLA 2026

Anders als in vielen Ländern, in denen die Mitgliedschaft in einer Berufskammer verpflichtend ist, beruht der BSLA seit 100 Jahren auf freiwilliger Beteiligung und gemeinsamer Verantwortung.  Der BSLA lebt einen starken Netzwerkgedanken: Nur dank des ehrenamtlichen Engagements von vielen Personen ist es möglich, dass sich die Landschaftsarchitektur  in der ganzen Schweiz aktiv einbringen kann.

An der Zentralkonferenz des BSLA vom 29. Januar in der Elfenau in Bern haben sich gut 20 Personen getroffen, die das Gesicht des BSLA auf nationaler Ebene, in den Regionen, in Arbeitsgruppen und in internen und externen Kommissionen stark mitprägen. Der gemeinsame Austausch war dem Ziel gewidmet, die Sicht- und Wirksamkeit des Engagements zu stärken, voneinander zu lernen und die Netzwerke weiter auszubauen.

Zwei Themen standen im Fokus der Zentralkonferenz:

Was lernen wir aus dem Jubiläum?
Der BSLA war im Jubiläumsjahr 2025 mit über 50 Anlässen in der ganzen Schweiz präsent. Sichtbarkeit und Vernetzung ermöglichte die online-Jubiläumsplattform bsla100.ch sowie die verstärkten Aktivitäten auf den Sozialen Medien. Was gemeinsam erreicht wurde, welche positiven Schlüsse gezogen werden konnten, und wo wir lernen und besser werden können, stand im ersten Teil im Zentrum.

Wie stärken und unterstützen wir das Engagement in den Regionalgruppen?
Die ehrenamtliche Arbeit bildet das Fundament des BSLA. Die wachsende Bedeutung der Landschaftsarchitektur und die steigende Regulierung auf nationaler und kantonaler Ebene sowie bei der Einflussnahme auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bringen mehr Aufgaben und Aufwände mit sich. Eine deutlich formulierte Wertschätzung der Arbeit von wenigen für viele ist wesentlich. Dafür braucht es klare Strukturen, Motivation und Möglichkeiten der persönlichen Weiterentwicklung.