Rapperswilertag 2026: Auf dem Land
konservativ – ungeplant – innovativ:
Landschaftsarchitektur auf dem Land
Am 8. Mai 2026 auf dem Campus FH OST, Rapperswil SG
Das Dorf – inklusive ländliche Gebiete und Agglomeration – ist der grosse blinde Fleck der Schweizer Landschaftsarchitektur. Es gilt als konservativ, ungeplant und langweilig. Aber stimmt das?
Ja, das Dorf und die ländliche Schweiz sind konservativ, doch die historisch gewachsene genossenschaftlich-kooperative Tradition ist auch eine grosse Stärke. Ja, die Agglomerationslandschaften und der ländliche Raum sind von Zersiedelung und Infrastrukturbauten geprägt, und es fehlt zunehmend an Grundversorgung.
Was ist die Antwort darauf? Mehr Städtebau? Ausbau der bestehenden Infrastruktur? Ist nicht gerade das Mosaik aus Natur-, Kulturlandschaft und Dorfstrukturen eine Chance für die Zukunft? Nehmen wir die versteckten soziokulturellen und ökologischen Qualitäten zu wenig wahr?
Projekte auf dem Land gelten als reine Auftragsarbeiten und Umsetzung von regulatorischen Vorgaben – die innovativen Projekte vermutet man im urbanen Raum. Stimmt nicht! Einige der spannendsten aktuellen Landschaftsarchitekturprojekte sind im Dorf entstanden.
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