Anthos on Tour: Bauforum Zug
Der BSLA, der Verlag Hochparterre und das Bauforum Zug haben am 21. Januar zu einem Podium zu den Zuger Landschaftsveränderungen eingeladen. Vor vollem Haus stellten Gabriela Barmann, Stadtarchitektin Zug, und Jascha Hager, Stadtingenieur Zug, vor, wie sich die wachsende Kleinstadt den Herausforderungen der Innenentwicklung stellt. Monika Schenk, Uniola, und Dominik Bückers, Studio Vulkan, brachten ihren Erfahrungsschatz im anschliessenden Gespräch ein.
In der Diskussion mit Maarit Ströbele, Redaktorin für Landschaft und Raumentwicklung bei Hochparterre, zeigte sich: Die Stadt Zug hat die Zeichen der Zeit erkannt. Im öffentlichen Raum geht es vorwärts, und es bestehen rechtliche Hebel, über Wettbewerbe Freiraumqualitäten zu erreichen. Und zugleich besteht ein immenser Druck durch die Innenentwicklung.
Gabriela Barmann hielt fest, dass die heutigen planerischen Anstrengungen sich erst in einigen Jahren im Raum zeigen werden. Jascha Hager ergänzte, dass der Spielraum im räumlichen Geflecht von Zug, besonders für die Verkehrsführung gering sei.
Monika Schenk erkannte gute Ansätze in den Präsentationen. nun gelte es, diese auf den Boden zu bringen. Eine grosse Herausforderungen stellt der Verkehr dar, ob er rollt oder steht. Besonders, weil die Autos grösser werden, und damit die Herausforderung bei der Parkierung steigt. Die Stadt sollte den Vorteil nutzen, als Kleinstadt eine gut aufgestellte Verwaltung mit kurzen Wegen zu haben. Rasche Entscheidungswege bergen Chancen.
Dominik Bueckers wünschte sich ein klares Bekenntnis der Stadt zu ihren vorhandenen und zu entwickelnden landschaftlichen Qualitäten. Es braucht ein schlüssiges Gesamtkonzept, das Ziele nicht nur auf konzeptioneller Ebene formuliert, sondern diese im Raum auch durch konkrete Anleitungen zu Massnahmen wirksam werden lässt.