6. biennale svizzera del territorio 2026 – “Handle with Care”
Vom 1. bis 3. Oktober kehrt die biennale svizzera del territorio mit ihrer sechsten Ausgabe zurück, verteilt auf Lugano, Mendrisio und Bellinzona, mit Schwerpunkt in der Villa Saroli.
Die Veranstaltung, organisiert vom Istituto Internazionale di Architettura unter der Leitung der Architektin Ludovica Molo, vereint aufstrebende, von einem internationalen Komitee ausgewählte Planer:innen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, einen Stadtspaziergang und partizipative, öffentlich zugängliche Aktivitäten.
Der Titel «Handle with Care» lädt dazu ein, über die Dringlichkeit einer verantwortungsvollen, auf Sorge ausgerichteten Architektur nachzudenken – einer Architektur, die repariert, erhält und regeneriert, indem sie auf die Orte und das Bestehende hört und die Gemeinschaften einbindet. Eine anspruchsvolle Alternative zum einfacheren Weg des Abreissens und Neubauens, den Leitprinzipien einer Architektur des Land- und Ressourcenverbrauchs.
Donnerstag, 1. Oktober — Eröffnungskonferenz an der Accademia di Architettura in Mendrisio: ein Abend der Debatte innerhalb der Architektur- und Planungswelt, gewidmet den Werten politischer und zivilgesellschaftlicher Verantwortung der Disziplin, zu grundlegenden Themen wie Wohnen, Wiederverwendung und Bürgerbeteiligung.
Freitag, 2. Oktober — in Bellinzona, in Zusammenarbeit mit dem Dipartimento del territorio und der Stadt Bellinzona, beginnt der Tag mit einem Stadtspaziergang an den Orten, die den Wandel der Stadt am stärksten widerspiegeln: von industriellen Randgebieten zu öffentlichen Räumen, von Renaturierungsflächen zu neuen Wohn- und Schulquartieren. Anschliessend folgt am Istituto di Ricerca in Biomedicina (IRB) die Eröffnung des Symposiums. Dieser Tag lädt zu einer Reflexion über die Bestimmung eines besonderen Gebiets ein, einer Brücke zwischen Nord- und Südeuropa, gelegen zwischen der lombardischen Metropole und der übrigen Schweiz, geprägt von komplexen Dynamiken und fragilen Gleichgewichten. Zwei Podiumsdiskussionen hinterfragen diese Bedingungen, entwerfen die zukünftige Bestimmung des Gebiets und identifizieren die Instrumente, mit denen in der Gegenwart gehandelt werden kann.
Am Abend Eröffnung der Projekte im Park der Villa Saroli. Im Park der Villa werden die 10 im Rahmen der Call for Action ausgewählten Installationen enthüllt, die bis zum 28. November öffentlich zugänglich bleiben.
Samstag, 3. Oktober — das Symposium zieht nach Lugano um, zwischen das Generalkonsulat von Italien und die Villa Saroli, für einen Tag, der dem Thema «care» gewidmet ist, mit internationalen Referent:innen, Lectures, Fallstudien und den Präsentationen der Call for Pecha Kucha. Der Abend klingt in der Villa Saroli mit performativen Momenten und einem geselligen Beisammensein aus.
Drei intensive Tage, in denen sich die Villa Saroli in ein offenes Labor verwandelt, belebt durch Ateliers, Installationen und dezentrale Termine — eine Gelegenheit, die Sorge um das Territorium durch Begegnung und Austausch zu erleben. Alle Aktivitäten sind kostenlos und öffentlich zugänglich.
01.10.2026 - 03.10.2026 Ort:
Tessin Veranstalter/in
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